Ein Duisburger Transportunternehmer wird durch die Sanierungsmaßnahmen von Rechtsanwalt Mark Steh (hammes. Insolvenzverwalter GbR) auch nach der Insolvenz weiter seiner selbstständigen Tätigkeit nachgehen. Daraus ergibt sich für die Gläubiger eine sehr gute Quote.

Der Duisburger Rechtsanwalt Mark Steh aus der Kanzlei hammes. Insolvenzverwalter GbR hat durch sofort eingeleitet Sanierungs- und Sicherungsmaßnahmen die Fortführung eines Transportunternehmens in Duisburg erreicht. Der Schuldner liefert als Subunternehmer für einen weltweit agierenden Paketdienst Brief- und Paketsendungen aus und beschäftigt acht Mitarbeiter, deren Arbeitsentgelte durch das Insolvenzgeld für die Monate Oktober 2018 bis Dezember 2018 abgesichert waren.

„Dass die Insolvenz trotz einer soliden Umsatzentwicklung eingetreten ist, resultiert vorrangig aus der Haftung für Verbindlichkeiten in sechsstelliger Höhe für die Vorgängergesellschafter der Einzelunternehmung des Schuldners.“, erklärt Mark Steh, der sich gleich nach Bestellung einen Überblick über die wirtschaftliche Situation verschafft hatte. Das Unternehmen hat seit 2017 ausreichende Überschüsse zur Deckung des Lebensbedarfs des Schuldners und seiner Familie erzielt.

Der Rechtsanwalt ist sich sicher, für alle Verfahrensbeteiligte eine tragfähige Lösung im eröffneten Insolvenzverfahren zu finden: „Eine Fortführung des schuldnerischen Transportunternehmens ist möglich und wird selbst unter Berücksichtigung von auskömmlichen Unterhaltszahlungen an den Insolvenzschuldner und seinen Sohn zu einem relevanten Überschuss für die Insolvenzmasse führen.“ 

Der Schuldner beabsichtigt, seiner selbstständigen Tätigkeit als Transportunternehmer weiter nachzugehen. Mark Steh geht davon aus, dass bei dauerhafter Betriebsfortführung eine Quote auf Insolvenzforderungen von deutlich über 35 Prozent erreicht werden kann. „Unter Berücksichtigung von Unterhaltsleistungen an den Schuldner zur Deckung des Lebensbedarfs verbleibt der Masse bei einem weiteren Geschäftsverlauf auf dem Niveau der aktuellen Zahlen ein ausreichender monatlicher Überschuss für die Gläubiger.“