Rechtsanwalt Mark Steh hat ein Unternehmen für Maler- und Lackiererarbeiten aus Kleve durch eine übertragende Sanierung erhalten.

Durch eine übertragende Sanierung ist es dem Duisburger Rechtsanwalt Mark Steh aus der Kanzlei hammes. Insolvenzverwalter GbR gelungen, ein Unternehmen für Maler- und Lackiererarbeiten aus Kleve zu erhalten. Erwerberin ist eine Generalunternehmerin im Wohnungsbau mit Sitz in Kleve.

 „Für überwiegend im Raum Kleve ansässige private und gewerbliche Auftraggeber führte der Schuldner Maler- und Tapezierarbeiten, aber auch Innenausbauarbeiten von der Holzbearbeitung bis hin zur Verfliesung kleinerer Räume durch. Ferner übernahm er für seine Kunden den Einbau von Türen und Fenstern, Fassadenanstriche sowie Verkleidungen jeglicher Art und installierte Wärmedämmverbundsysteme“, sagt Mark Steh, der für die sieben Arbeitnehmer, drei Vollzeitkräfte und vier geringfügig Beschäftigte, die Zahlung der Arbeitsentgelte durch eine Insolvenzgeldvorfinanzierung abgesichert hat.

Die Erwerberin hat die drei gewerblichen Vollzeitkräfte des Schuldners nach der Insolvenzeröffnung in abhängige Beschäftigungsverhältnisse übernommen. Ebenso hat der Schuldner angekündigt, eine abhängige Beschäftigung bei der Erwerberin in Kleve aufzunehmen. Für den ehemaligen Unternehmer ergibt sich die Möglichkeit für eine sogenannte Restschuldbefreiung von Schulden befreien zu lassen, die nicht bezahlt werden können. 

Die Insolvenz ist unter anderem die Folge von stark gestiegenen Personalkosten und zurückgehenden Umsätze, weil es dem Schuldner nicht gelungen sei, hinreichende Aufträge für eine durchgehende Auslastung zu erhalten. Während der Schuldner in den Geschäftsjahren 2015 und 2016 noch hinreichende Überschüsse erzielte, aus denen er die Kosten seiner Lebensführung für sich und seine Familie bestreiten konnte, war dies seit 2017 unter Berücksichtigung der Lebenshaltungskosten für die insgesamt sechsköpfige Familie nicht mehr gewährleistet.