Pressemitteilung an die Redaktionen – Duisburg, 9. Mai 2016

Die in Duisburg-Rumeln-Kaldenhausen ansässige Niederrheinische Zahnräderfabrik Dipl.-Ing. Wittfeld & Co. GmbH ist insolvent. Der vorläufige Insolvenzverwalter Mark Steh ist aber zuversichtlich, dass der Industriebetrieb eine Fortführungsperspektive besitzt.

Das Amtsgericht Duisburg hat in dem Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen der Niederrheinischen Zahnräderfabrik Dipl.-Ing. Wittfeld & Co. GmbH Rechtsanwalt Mark Steh aus der Duisburger Kanzlei hammes. Insolvenzverwalter GbR zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Das in Duisburg-Rumeln-Kaldenhausen ansässige Unternehmen stellt Zahnräder, Getriebeteile, Wellen und Ritzel für Industriemaschinen und Krananlagen her. „Zahnräder können bis zu einem Durchmesser von zwei Metern produziert werden“, nennt Mark Steh eine Spezialkompetenz der Niederrheinischen Zahnräderfabrik.

Aufgrund länger anhaltender wirtschaftlicher und struktureller Schwierigkeiten war die Insolvenzantragstellung nötig geworden. Mark Steh ist aber zuversichtlich, dass das Unternehmen eine Sanierungsperspektive besitzt. „Nach einer ersten Prüfung der Unternehmenssituation habe ich meine Zustimmung zur Betriebsfortführung erteilt und mit den Beteiligten die Modalitäten erörtert. Ein Maschinenbauunternehmen hat Interesse an einer Fortführung im Wege einer übertragenden Sanierung bekundet. Darüber hinaus ist ein Mitarbeiter gegebenenfalls daran interessiert, das Unternehmen langfristig fortzuführen.“ Die Niederrheinische Zahnräderfabrik Dipl.-Ing. Wittfeld & Co. GmbH wurde im Jahr 1970 errichtet und geht aus einem Einzelunternehmen hervor, das der Mitgesellschafter Heinz Wittfeld im Jahr 1952 gegründet hat.

Der Fachanwalt für Insolvenzrecht weist vor allem auf die gute Mitarbeit der zwölf Angestellten hin. Diese hätten ihre bereitwillige Kooperation zugesagt, und Steh habe dafür gesorgt, dass die über das Insolvenzgeld abgesicherten Löhne und Gehälter im Wege einer Insolvenzgeldvorfinanzierung zu Auszahlung gelangt seien. „Alle Beteiligten ziehen gut mit. Dadurch sind die Chancen gut, das Unternehmen fortführen zu können.“ Er weist aber auch darauf hin, dass er nun erst ein-mal die Ursachen der Probleme genau analysieren und Lösungen dafür suchen müsse. Zudem seien natürlich auch die Gespräche mit den Gläubigern und den Übernahmeinteressenten wichtig, um die Rahmenbedingungen für die Fortführung festzulegen.



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hammes.

Insolvenzverwalter GbR

Dirk Hammes

Dr.-Alfred-Herrhausen-Allee 15

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Telefon: 02065 89207-0

Mobil: 0177 7111965

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Internet: www.rae-hammes.de

 

Über hammes.

hammes. mit Hauptsitz in Duisburg und vier weiteren Standorten in Nordrhein-Westfalen ist eine ausschließlich im Bereich der Insolvenzverwaltung tätige Kanzlei mit 65 hochqualifizierten und interdisziplinär arbeitenden Mitarbeitern. Geführt wird hammes. von Rechtsanwalt und Betriebswirt Dirk Hammes und Rechtsanwalt Mark Steh. Als eine der führenden Insolvenzverwalterkanzleien in Nordrhein-Westfalen und in Deutschland versteht hammes. die Insolvenzverwaltung als zweite Chance für einen geordneten Neuanfang von Unternehmen und natürlichen Personen in der Krise. Schwerpunkt der Tätigkeit von hammes. ist die Fortführung und Sanierung des insolventen oder von der Insolvenz bedrohten Unternehmens mit dem Ziel, das sanierte Unternehmen mit allen dazugehörigen Assets und somit möglichst vielen Arbeitsplätzen langfristig zu erhalten und gleichzeitig dabei nach den Vorgaben der Insolvenzordnung Gläubigerinteressen bestmöglich zu befriedigen. Weitere Informationen: www.rae-hammes.de
Pressemitteilung an die Redaktionen – Duisburg, 3. Mai 2016

Die Kanzlei hammes. aus Duisburg gehört laut einem aktuellen Fach-Ranking erneut zu den am häufigsten bestellten Insolvenzverwalterkanzleien in Deutschland und Nordrhein-Westfalen, Gründer Dirk Hammes ist sogar Spitzenreiter in NRW.

Das erste Quartal des Jahres war sehr erfolgreich für die ausschließlich auf Insolvenzverwaltung spezialisierte Kanzlei hammes. mit Sitz in Duisburg und weiteren Büros in Essen, Kleve, Düssel-dorf und Bochum. „Wir gehören zu den Kanzleien mit den meisten Unternehmensinsolvenzverfahren. Und das nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern in ganz Deutschland“, sagt Rechtsanwalt und Diplom-Betriebswirt Dirk Hammes, der die Kanzlei gemeinsam mit Rechtsanwaltskollege Mark Steh führt. Der „Indat Report“ als führendes Fachmagazin für Restrukturierung, Sanierung und Insolvenz hat diese Statistik für das erste Quartal 2016 aufgestellt und dabei die größten Insolvenzkanzleien ermittelt.

Mit 13 Gesellschaftsinsolvenzverfahren steht die Duisburger Kanzlei, die regelmäßig zu den erfolg-reichsten im Lande zählt, auf Platz 27 im bundesweiten Durchschnitt und auf Platz 7 in Nordrhein-Westfalen. „Das Besondere daran ist: Wir sind als mittelständisch organisierte und regional aufgestellte Kanzlei auf den vorderen Rängen mit dabei. Nur sehr wenige weitere Kanzleien in den Top 30 bundesweit beziehungsweise Top 10 in NRW haben diese Struktur“, kommentiert der Fachanwalt für Insolvenzrecht.

Dirk Hammes belegt selbst übrigens zwei bemerkenswerte Plätze in dem Fach-Ranking des „Indat Report“. Bundesweit ist er der viertmeist bestellte Insolvenzverwalter, in Nordrhein-Westfalen steht er auf Platz 1 – und in Duisburg ist er mit acht Verfahren im ersten Quartal der unangefochtene „Platzhirsch“. „Das Ranking ist für uns ein gutes Signal, dass eine professionelle, konsequent auf die Befriedigung der Gläubigeransprüche und Sanierung gleichermaßen ausgerichtete Insolvenzverwaltung langfristig zu sehr guten Ergebnissen führt. Die Gerichte erkennen das an, weshalb wir stabil in der Region bestellt werden“, stellt Dirk Hammes, der unter anderem Fachvorträge beim Bundeskriminalamt, vor Richtern und anderen Justizangehörigen hält, heraus.



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Pressemitteilung an die Redaktionen - Duisburg, 4. April 2016

Der insolvente Handwerksbetrieb Johannes Bongartz GmbH aus Duisburg-Rumeln wird fortgeführt. Rechtsanwalt und Insolvenzverwalter Dirk Hammes aus der überörtlich tätigen Duisburger Kanzlei hammes. hat einen Käufer für das Unternehmen gefunden, das auf Maler- und Bodenlegearbeiten spezialisiert ist.

Es war eine schlechte Nachricht Mitte Dezember, als die Johannes Bongartz GmbH Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beim Duisburger Amtsgericht stellen musste. Schließlich gehört das in Duisburg-Rumeln ansässige Unternehmen, das Maler- und Bodenlegearbeiten durchführt und dessen Wurzeln bis ins Jahr 1887 zurückreichen, zu den traditionsreichen Betrieben der Stadt.

Jetzt ist das Unternehmen gerettet. „Wir haben einen Käufer für die Johannes Bongartz GmbH gefunden und konnten die Vermögensgegenstände an ein deutschlandweit tätiges Unternehmen übertragen, das unter anderem in Gelsenkirchen ein Gerüstbauunternehmen besitzt“, sagt der Duisburger Rechtsanwalt und Diplom-Betriebswirt Dirk Hammes aus der gleichnamigen und ausschließlich in der Insolvenzverwaltung tätigen Kanzlei, der als Insolvenzverwalter mit dem Verfahren betraut ist. „Der Betrieb wird unter dem bekannten Namen weiterhin seine Dienstleistungen anbieten und privaten Auftraggebern sowie Unternehmen aus der Region zur Verfügung stehen. Wir sind sehr zufrieden mit dem Ausgang der Übernahmeverhandlungen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass wir einen Großteil der Arbeitsplätze erhalten konnten.“ Der Insolvenzverwalter betont: „Alle Beteiligten, insbesondere die Arbeitnehmer und der Vertreter der Industrie-Gewerkschaft Bau, Reinhard Steffen, haben engagiert und vertrauensvoll an dem Sanierungserfolg mitgewirkt.“

Tom Nietiedt, geschäftsführender Gesellschafter des neuen Eigentümers Nietiedt, einem der führenden deutschen Gerüstbau- und Oberflächentechnikdienstleister‎ mit zehn bundesweiten Standorten, ist sehr zufrieden mit dem Ausgang der Übernahmeverhandlungen. „Wir freuen uns über die Übernahme dieses traditionsreichen Betriebs und dass wir ihn mit vielen erhaltenen Arbeitsplätzen in die Zukunft führen. Er passt sehr gut in unseren Gruppe mit ihren Spezialgewerken, zu denen der gesamte Malerbereich gehört, aber vor allem auch der Gerüstbau und die Oberflächentechnik (Beschichtung und Instandsetzung von Stahl- und Betonoberflächen).“ Nietiedt möchte sich gerne durch die Übernahme in Duisburg und in der angrenzenden Rhein-Ruhr-Region stärker positionieren und auf Verbundeffekte mit seinem bereits bestehenden Standort in Gelsenkirchen-Rotthausen setzen. Hiervon verspricht sich Tom Nietiedt positive Impulse, der natürlich insbesondere auch darauf setzt, dass die vielen Bongartz-Stammkunden dem Betrieb auch weiterhin ihr Vertrauen schenken.

Dem Verkauf der Johannes Bongartz GmbH waren ausgiebige Verhandlungen vorausgegangen. „Der neue Eigentümer hat schon sehr früh echtes und nachhaltiges Interesse an dem Betrieb gezeigt. Wir freuen uns, dass er sich jetzt in Rumeln engagiert“, sagt Dirk Hammes, der als Insolvenzverwalter für seinen Sanierungswillen bekannt ist.



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Pressemitteilung an die Redaktionen - Duisburg, 26. April 2016

Der Duisburger Insolvenzverwalter Dirk Hammes aus der gleichnamigen Kanzlei unterstützt Insolvenzgerichte und Gläubigerausschüsse beim Umgang mit Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Diese Beratung soll helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen und die Gläubigerrechte umfassend zu wahren.

Wenn es um die Eigenverwaltung als Instrument in der Insolvenzverwaltung geht, vertritt Dirk Hammes eine eindeutige Auffassung. „Ich stehe der Eigenverwaltung kritisch gegenüber, und das aus mehreren Gründen“, sagt der Duisburger Insolvenzverwalter und Gründer der gleichnamigen Kanzlei. Er war bereits in mehr als einem Dutzend Eigenverwaltungsverfahren in verschiedenen Funktionen aktiv und betont, dass er „deutlich mehr Schatten als Licht gesehen“ habe.

Im Jahr 2012 hat der Gesetzgeber die Eigenverwaltung als neue Möglichkeit für Unternehmer in der Krise eingeführt, sich auf Zustimmung des Gläubigerausschusses mithilfe eines Restrukturierungsberaters und unter Aufsicht eines Sachwalters selbst zu sanieren, ohne, wie in einem planmäßigen Insolvenzverfahren, die Verantwortung über das Unternehmen an den Insolvenzverwalter abgeben zu müssen. Formuliert ist dieses Instrument im ESUG, dem Gesetz zur weiteren Erleichterung zur Sanierung von Unternehmen, mit dem die Insolvenzordnung geändert worden ist.

Dirk Hammes jedoch, der regelmäßig zu den am häufigsten bestellten Verwaltern in Deutschland gehört, deutet die Abkürzung etwas anders. „Für mich heißt ESUG ‚Extrem Sorgloser Umgang mit dem Gesetz!’. Denn der ursprüngliche Zweck, unter dem gesetzlichen Schutz der Insolvenzordnung Unternehmen neue Zukunftschancen zu verschaffen und gleichzeitig die Gläubigerrechte zu stärken, wird nicht immer erfüllt“, betont Dirk Hammes. Aber genau darum müsse es auch bei der Eigenverwaltung gehen, um die umfassende Erfüllung der Gläubigerrechte, wie es in Paragraf 1 der Insolvenzordnung festgeschrieben sei.

„Die Praxis zeigt aber, dass dies oft nicht der Fall ist. Der gerichtlich bestellte Sachwalter macht sich nicht selten zum Gehilfen des Sanierungsberaters auf Seiten des Schuldners und kommt seinen Anzeigenpflichten nicht beziehungsweise nicht ordentlich nach. Wir sehen einen Wechsel weg von gesetzlichen Aufgaben hin zu berater- und schuldnerfreundlichem Verhalten“, kritisiert der ausschließlich in der Insolvenzverwaltung tätige Rechtsanwalt und Betriebswirt. Einige Berater, so seine Erfahrung, informierten die Gläubigerausschüsse zudem nicht richtig und vollständig und würden diese trotz darin vertretener Profigläubiger steuern können. „Das hat nichts mehr mit der Stärkung von Gläubigerrechten zu tun, sondern führt dazu, dass Sanierungsberater viele Verfahren dominieren und die Gläubiger eben nicht bestmöglich befriedigt werden, wie die Insolvenzordnung es fordert.“ Schließlich dürfe man eines nicht vergessen: Auch die Eigenverwaltung sei eine gerichtlich angeordnete Form des Insolvenzverfahrens, in dem die Rechte der Gläubiger absoluten Vorrang haben.

Dirk Hammes unterstützt als Gutachter Insolvenzgerichte und als Berater Gläubiger beziehungsweise Gläubigerausschüsse. „Dies soll Richtern und Gläubigern dabei helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das beginnt bei den Anträgen auf Eröffnung eines Verfahrens in Eigenverwaltung und setzt sich bei der Kontrolle von laufenden Verfahren fort.“ Immer mit dem Ziel, dass alle entsprechenden Vorschriften eingehalten würden und nur Eigenverwaltungsanträge Erfolg hätten, deren Ziel die bestmögliche Befriedigung der Gläubiger sei. Als in der Eigenverwaltung erfahrener Insolvenzverwalter beziehungsweise Sachwalter könne Hammes durch die Beratung gewährleisten, dass die Gläubigerbefriedigung nicht aus dem Blick gerate und keine Partei persönliche Vorteile aus dem Verfahren ziehe, die andere Beteiligte benachteiligen könnten.

Dass Gerichte übrigens nicht jedem Antrag auf Eigenverwaltung stattgeben, zeigt der aktuelle Fall der German Pellets-Insolvenz. Dort hatte sich der zuständige Richter über die Meinung mehrerer großer Gläubiger hinweggesetzt und ein vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet. „Die Eigenverwaltung kann ein gutes Instrument im Rahmen der Insolvenzordnung sein. Aber ihr zweckwidriger Einsatz schreibt eben nicht nur Erfolgsgeschichten. Deshalb ist es wichtig, dass Insolvenzgerichte und Gläubigerausschüsse von einem neutralen Dritten gestärkt werden“, fasst Dirk Hammes zusammen.



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Pressemitteilung an die Redaktionen - Duisburg, 27. Januar 2016

Der Duisburger Rechtsanwalt Dirk Hammes ist als Insolvenzverwalter in der Sache RMM Metallhandel GmbH mit einer bedeutenden Kriminalinsolvenz befasst. Diese Tätigkeit erfordert besondere Kompetenzen, um die Gläubigerbefriedigung auch bei illegalen Aktivitäten sicherzustellen.

Es ist der größte Wirtschaftsstrafprozess der vergangenen zehn Jahre bei der Großen Wirtschaftsstrafkammer in Duisburg. Angeklagt ist neben vier weiteren Personen der geschäftsführende Gesellschafter der Duisburger RMM Metallhandel GmbH, bis zur Insolvenz Anfang 2014 größte deutsche Händlerin für Nichteisenmetalle mit Jahresumsätzen von bis zu 1,3 Milliarden Euro. „Die Tat-vorwürfe lauten unter anderem auf banden- und gewerbsmäßigen Betrug, Untreue und Insolvenzverschleppung“, sagt der Duisburger Rechtsanwalt Dirk Hammes aus der gleichnamigen, ausschließlich auf Insolvenzverwaltung spezialisierten Kanzlei. Hammes ist Insolvenzverwalter der RMM Metallhandel und beobachtet den Prozess genau. „Die Beteiligten werden wohl mit mehrjährigen Haftstrafen zu rechnen haben, zumal der Geschäftsführer bereits einschlägig vorbestraft ist. Zwei der Angeklagten befinden sich in Untersuchungshaft.“ Mit angeklagt ist auch ein ehemaliger Aufsichtsrat einer kleinen Privatbank.

„Wir haben es hier mit einer Kriminalinsolvenz zu tun. Dabei hat die Insolvenz einen kriminellen Hintergrund und somit gleichermaßen sowohl eine insolvenz- als auch eine strafrechtliche Implikation. Und dabei reden wir nicht über die standardmäßige staatsanwaltliche Prüfung, ob möglicherweise Insolvenzverschleppung vorliegt, sondern um vorsätzliche Taten, die dann zu Schäden in einer Größenordnung von mehr als 100 Millionen Euro für die Gläubiger geführt haben“, sagt Dirk Hammes, der sich einen Namen als Experte für Kriminalinsolvenzen gemacht hat und unter anderem Fachvorträge beim Bundeskriminalamt, vor Richtern und anderen Justizangehörigen zu dem Thema hält.

Auch für einen erfahrenen Insolvenzverwalter wie Dirk Hammes ist eine Insolvenz mit kriminellem Hintergrund nichts Alltägliches. Er weiß: „Ein solcher Fall erfordert besondere Kompetenzen, um die geschädigten Gläubiger zu befriedigen.“ Denn es ist beispielsweise notwendig, illegale Handlungen schnellstmöglich aufzudecken, die vorhandenen Aktiva zu sichern, verschobene Vermögenswerte zurück zu holen und die Verantwortlichen in Anspruch zu nehmen. „Das gelingt aber nur, wenn Rechtsanwälte und Mitarbeiter einer Insolvenzkanzlei genau wissen, auf was sie bei ihren Untersuchungen achten müssen. Eine Insolvenz aufgrund schlecht laufender Geschäfte oder eines Wegfalls eines großen Auftraggebers lässt sich nicht mit einem Fall vergleichen, in der viel kriminelle Energie steckt und vielleicht aufgrund der Größe auch ein Auslandsbezug vorliegt oder verschiedene Parteien involviert sind.“

Das sei bei der Kriminalinsolvenz der RMM Metallhandel der Fall. „Unter anderem spielen bekannte Namen aus der Wirtschaft und der Rocker-Szene eine Rolle“, kommentiert Dirk Hammes. Der Insolvenzverwalter arbeitet mit seinem Team weiter daran, die Gläubiger der RMM Metallhandel zu befriedigen und verfolgt das Verfahren mit einer gewissen Spannung. „Der Ausgang ist weiterhin offen. Wir können hier von einer echten Räuberpistole sprechen.“ Das Verfahren wird die Wirtschaftsstrafkammer wohl noch bis April dieses Jahres beschäftigen.

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hammes. mit Hauptsitz in Duisburg und vier weiteren Standorten in Nordrhein-Westfalen ist eine ausschließlich im Bereich der Insolvenzverwaltung tätige Kanzlei mit 65 hochqualifizierten und interdisziplinär arbeitenden Mitarbeitern. Geführt wird hammes. von Rechtsanwalt und Betriebswirt Dirk Hammes und Rechtsanwalt Mark Steh. Als eine der führenden Insolvenzverwalterkanzleien in Nordrhein-Westfalen und in Deutschland versteht hammes. die Insolvenzverwaltung als zweite Chance für einen geordneten Neuanfang von Unternehmen und natürlichen Personen in der Krise. Schwerpunkt der Tätigkeit von hammes. ist die Fortführung und Sanierung des insolventen oder von der Insolvenz bedrohten Unternehmens mit dem Ziel, das sanierte Unternehmen mit allen dazugehörigen Assets und somit möglichst vielen Arbeitsplätzen langfristig zu erhalten. Eine besondere Expertise besitzt hammes. bei Kriminalinsolvenzen. Der Aufdeckung von Vermögensverschiebungen und Bilanzmanipulationen folgt ein konsequentes Vorgehen gegen die Schädiger. Nach den Vorgaben der Insolvenzordnung strebt hammes. in allen Fällen an, die Gläubigerinteressen bestmöglich zu befriedigen. Weitere Informationen: www.rae-hammes.de