Mit Beschlüssen vom 20.08.2013 und 20.12.2013 hatte das Amtsgericht Kleve (31 IN 48/13) Herrn Rechtsanwalt und Diplom-Betriebswirt Dirk Hammes zunächst als vorläufigen Insolvenzverwalter und sodann als Insolvenzverwalter über das Vermögen des Finanzdienstleisters Klaus Michael R. bestellt. Dieser ist als Direktionsleiter für rd. 200 freiberufliche Finanzvermittler eines großen Vermögensberatungsunternehmens tätig.

Nachdem der Geschäftsbetrieb zunächst rund 5 Monate durch den (vorläufigen) Insolvenzverwalter fortgeführt worden war, ist dieser gemäß § 35 Abs. 2 InsO freigegeben worden. Am 26.11.2015 hat die Gläubigerversammlung einem durch den Insolvenzverwalter erarbeiteten Insolvenzplan einstimmig zugestimmt. Der Insolvenzplan ist mit gerichtlichem Beschluss vom 02.12.2015 bestätigt worden. Mit einer Aufhebung des Verfahrens ist voraussichtlich im Laufe des Januar 2016 zu rechnen.

Durch den Insolvenzplan können die Gläubiger mit einer erheblich besseren Befriedigung als bei einer Durchführung des Regelinsolvenzverfahrens rechnen, der Insolvenzschuldner erlangt vorzeitig die Restschuldbefreiung.

hammes. ist eine ausschließlich im Bereich der Insolvenzverwaltung tätige Kanzlei mit 65 hochqualifizierten interdisziplinär arbeitenden Mitarbeitern und insgesamt 5 Standorten in Nordrhein-Westfalen. Der Hauptsitz befindet sich in Duisburg. Als eine der führenden Insolvenzverwalterkanzleien in Nordrhein-Westfalen und in Deutschland versteht hammes. die Insolvenzverwaltung als zweite Chance von Unternehmen und natürlichen Personen für einen geordneten Neuanfang.

Schwerpunkt der Tätigkeit von hammes. ist die Fortführung und Sanierung des insolventen oder von der Insolvenz bedrohten Unternehmens mit dem Ziel, das sanierte Unternehmen, seine Leistungsfähigkeit, sein know how und damit möglichst viele Arbeitsplätze langfristig zu erhalten und gleichzeitig Gläubigerinteressen bestmöglich zu befriedigen.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen der Insolvenzverwalter, mit dem Sie unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! jederzeit Kontakt aufnehmen können.

Mit Beschlüssen vom 19.11.2014 und 01.02.2015 hatte das Amtsgericht Kleve (31 IN 79/14) Herrn Rechtsanwalt und Diplom-Betriebswirt Dirk Hammes zunächst zum vorläufigen Insolvenzverwalter und anschließend zum Insolvenzverwalter über das Vermögen der Becker Innenausbau GmbH bestellt. Die Schuldnerin hatte zunächst die Anordnung einer Eigenverwaltung beantragt, diese wäre jedoch mit Nachteilen für die Gläubiger verbunden gewesen.

Der Geschäftsbetrieb wurde unter Aufsicht des (vorläufigen) Insolvenzverwalters rund 13 Monate fortgeführt und neu ausgerichtet. Am 22.09.2015 hat die Gläubigerversammlung einen vom Insolvenzverwalter ausgearbeiteten Insolvenzplan einstimmig angenommen. Dieser wurde mit Beschluss des Insolvenzgerichts vom 29.09.2015 bestätigt. Mit weiterem Beschluss vom 07.12.2015 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben worden.

Durch die erfolgreiche Sanierung konnten das Schuldnerunternehmen und somit die Arbeitsplätze von 16 Arbeitnehmern und zwei Auszubildenden erhalten werden. Die Gläubiger erhalten eine deutlich bessere Quote auf ihre Forderungen als bei der Durchführung des Regelinsolvenzverfahrens.

hammes. ist eine ausschließlich im Bereich der Insolvenzverwaltung tätige Kanzlei mit 65 hochqualifizierten interdisziplinär arbeitenden Mitarbeitern und insgesamt 5 Standorten in Nordrhein-Westfalen. Der Hauptsitz befindet sich in Duisburg. Als eine der führenden Insolvenzverwalterkanzleien in Nordrhein-Westfalen und in Deutschland versteht hammes. die Insolvenzverwaltung als zweite Chance von Unternehmen und natürlichen Personen für einen geordneten Neuanfang.

Schwerpunkt der Tätigkeit von hammes. ist die Fortführung und Sanierung des insolventen oder von der Insolvenz bedrohten Unternehmens mit dem Ziel, das sanierte Unternehmen, seine Leistungsfähigkeit, sein know how und damit möglichst viele Arbeitsplätze langfristig zu erhalten und gleichzeitig Gläubigerinteressen bestmöglich zu befriedigen.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen der Insolvenzverwalter, mit dem Sie unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! jederzeit Kontakt aufnehmen können.

PRESSEMITTEILUNG
Hagen, den 19.01.2015

Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung HUSTER, Hagen
Hier: Verkauf des Werkes Lenne zum 01.01.2015

Das Werk Lenne wurde zum 01.01.2015 an die Huster Oberflächentechnik GmbH, Gründelbusch 27 A, 58099 Hagen, im Rahmen eines Kauf- und Übertragungsvertrages veräußert.

Übernehmer ist ein Finanzinvestor aus der Region, der die Strukturen etwas anpassen wird, aus Gründen der Kontinuität und des Vertrauens bei den Geschäftspartnern die Familie Huster jedoch in führenden Positionen für das Unternehmen erhalten konnte. So wird Eberhard Huster weiterhin den Bereich Technik verantworten und seine Tochter Meike Huster für Finanzen und Personal neu in die Geschäftsführung eintreten. Auch Sabine Huster-Donner wird weiterhin verantwortlich für mehrere Querschnittsfunktionen sein. Die Organisationsstruktur wird um eine Hierarchieebene der Abteilungsleiter verschlankt und damit der interne Austausch vereinfacht und beschleunigt. Bei den Produktionsmitarbeitern wird es keine strukturelle Änderung geben. So sieht das Erwerberkonzept mit zwei Kündigungen auch nur eine geringfügige Reduktion der Mitarbeiteranzahl vor.

„Nach zweieinhalb Jahren Insolvenz atmen wir alle erleichtert auf“, berichtet der geschäftsführende Gesellschafter und Namensgeber der insolventen Eberhard und Hermann Huster GmbH & Co. KG, Eberhard Huster. „Das Insolvenzverfahren hat uns vor allem bei Neuaufträgen von Kunden sehr blockiert, so können wir uns jetzt mit neuem Knowhow und Kapital wieder neu ausrichten und frisch durchstarten.“

Ohne die Beschränkungen des Insolvenzverfahrens gibt es nun wieder stabile Rahmenbedingungen für eine langfristige Neuausrichtung. Die Käuferin hat das Anlage- und sachliche Umlaufvermögen des Werkes Lenne übernommen. Die neue Huster Oberflächentechnik GmbH ist nicht konzerngebunden und wird das Unternehmen eigenständig fortführen. Investitionen sind schwerpunktmäßig in Energiesparmaßnahmen (unter anderem neuer Ofen, Beleuchtung), Automatisierung von schwerer Körperarbeit sowie EDV-technische Vernetzung der Anlagen mit der Verwaltung konkret geplant und vorbereitet. Die Erwerberin hat bereits mit Kunden und Lieferanten Vereinbarungen geschlossen, um die zukünftige Versorgung und Auslastung des Unternehmens sicher zu stellen.

„Unsere Kundenposition in der Oberflächenbranche ist der Kern der Marke Huster. So werden wir unsere volle Aufmerksamkeit dem Erhalt und Ausbau unserer bekannten Qualität, Liefertreue und Flexibilität widmen“, stellt Meike Huster die neue Leitlinie vor. „Und ohne unsere Mitarbeiter wäre das Werk nichts Besonderes. Denn jeder einzelne Mitarbeiter steht bei Huster für diese Schwerpunkte und wird seinen Anteil an der stetigen Verbesserung erbringen.“

Die Mitarbeiter wurden umfassend informiert und sehen ihrer Zukunft in mehr Sicherheit mit Zuversicht entgegen.

Die Übertragung des Geschäftsbetriebs ist der Endpunkt einer umfassenden organisatorischen, finanziellen und operativen Restrukturierung der drei Werke und zwei Gesellschaften der Huster-Gruppe. Im Vorfeld der Übertragung wurde die Verwaltung aufgelöst und ein Teil der Belegschaft auf Grundlage eines Erwerberkonzeptes mit Sozialplan und Interessenausgleich abgebaut. Die Organisation wurde reduziert, alle Abläufe hinterfragt und großenteils vereinfacht. Das Werk Kabel war im August 2014 verkauft und das Werk Selbecke verpachtet worden. Die drei Betriebe werden nun separat geführt, jede Führung und Verwaltung sitzt jetzt bei den operativen Positionen direkt vor Ort.

„Mit dem Verkauf des Werkes Lenne haben wir einen Meilenstein für die Gläubiger erreicht“, stellt der verantwortliche Sanierungsgeschäftsführer (CRO) Georg v. Massenbach den Stand im Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung dar. „Damit haben wir keinen operativen Geschäftsbetrieb mehr in der Insolvenz, für die Restabwicklung verbleibt der Grundstücksverkauf des Werksareals in Selbecke.“

Nach der Klärung mit den Gläubigern, dass der anfangs angestrebte Insolvenzplan nicht durchgeführt werden konnte, wurde der Verkauf der gesamten Huster-Gruppe mit den Werken im Lennetal, Kabel und Selbecke angestrebt. „Wir hatten mit anfangs 12 strategischen und Finanzinvestoren genug ernsthafte Interessenten, um von einem einheitlichen Verkauf der Gruppe ausgehen zu können“, ergänzt der auch für den Verkaufsprozess zuständige Stuttgarter Insolvenzspezialist und so genannte Eigenverwalter weiter. Als Hindernisse stellten sich dann aber die hohen Personalkosten, die Ausrichtung in unterschiedliche Märkte und die zu große Verwaltung heraus, sodass es schließlich keinen Übernehmer für alle Werke gab. Dies erklärt den langwierigen Verkaufsprozess und die „einzig mögliche Konsequenz“, die Verwaltung der Huster-Gruppe in der bisherigen Form aufzulösen und den Verkauf der Einzelwerke in einer zweiten Phase durchzuführen.

In beiden für Fortführungen und Eigenverwaltungen überdurchschnittlich langen Insolvenzverfahren über die Vermögen der Hermann Huster GmbH & Co. KG (Werke Kabel und Selbecke) sowie der Eberhard und Hermann Huster GmbH & Co. KG (Werk Lenne) ist mit der Beendigung der operativen Geschäftstätigkeit in der Insolvenz ein entscheidender Fortschritt erzielt. In den Verfahren konnte dieses Zwischenergebnis nur durch eine sehr enge Abstimmung innerhalb der Mitglieder des Gläubigerausschusses und mit kooperativer und fachkundiger Begleitung durch den Sachwalter, Fachanwalt für Insolvenzrecht und Betriebswirt Dirk Hammes, Dortmund, erreicht werden. Der Verkaufsprozess wurde mit Hilfe des erfahrenen Beraters Thomas Funcke, Active M&A Experts GmbH Düsseldorf, die arbeitsrechtlichen Maßnahmen mit dem aus Stuttgart stammenden Spezialisten für Insolvenzarbeitsrecht Dr. Andrée Gossak umgesetzt.

Das Amtsgericht Hagen - Insolvenzgericht - hat diese zwei Verfahren von Anfang ebenfalls mit beaufsichtigt und dabei vor allem die besondere Verfahrensform Eigenverwaltung unterstützt.

In beiden Insolvenzverfahren wird die Geschäftsführung in Eigenverwaltung durch den Sachwalter und einen Gläubigerausschuss kontrolliert und mit der Genehmigung der verfahrensleitenden Maßnahmen und Entscheidungen eng begleitet, so auch bei den beiden Unternehmensverkäufen.

Damit steht nun die Fortführung aller drei Huster-Werke in Hagen aus der Insolvenz fest.

 

 Eberhard Huster
- Geschäftsführer -
 Sabine Huster-Donner
 - Geschäftsführerin -
 Georg v. Massenbach
- Geschäftsführer -

Am 01.03.2015 hat das Amtsgericht Duisburg – Insolvenzgericht - das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Raabe Haustechnik GmbH & Co KG eröffnet und Herrn Rechtsanwalt und Diplom-Betriebswirt Dirk Hammes zum Insolvenzverwalter bestellt (Aktenzeichen: 63 IN 1/15).

Es handelt sich um einen Duisburger Traditionsbetrieb, der auf ein im Jahr 1907 gegründetes Einzelunternehmen zurückgeht. Seit dem Jahr 2005 wird er in der Rechtsform einer GmbH & Co. KG geführt. Die Insolvenzschuldnerin bietet Leistungen in den Bereichen Sanitär- und Heizungstechnik an.

Die im Insolvenzantragsverfahren von einer insolvenzrechtlich ausgerichteten Wuppertaler Kanzlei beratene Schuldnerin hatte einen Antrag auf Anordnung der Eigenverwaltung gestellt, der gleich aus mehreren Gründen vom Amtsgericht Duisburg – Insolvenzgericht – abgelehnt worden ist. Auch der vorläufige Gläubigerausschuss hatte sich einstimmig gegen die Anordnung der Eigenverwaltung ausgesprochen.

Der Insolvenzverwalter hat unverzüglich die notwendigen betriebswirtschaftlichen Planungen erstellt und die Betriebsfortführung angeordnet. Mit mehreren Interessenten wird derzeit über die Möglichkeit einer Fortführung im Wege einer übertragenden Sanierung verhandelt.

Von der Insolvenz sind insgesamt 70 Mitarbeiter betroffen.

Für weitere Fragen steht der Insolvenzverwalter unter seiner E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! jederzeit zur Verfügung.

Der vierte Insolvenzrechtstag fand am 24.10.2014 statt. Es handelte sich hierbei um einen thematischen Teil II des 3. Duisburger Insolvenzrechtstages. Der Dozent war demnach erneut Herr Richter am Amtsgericht Frank Frind vom Insolvenzgericht in Hamburg, der zu folgendem Thema weiter ausführte:  


„Betriebsfortführung und Haftungsvermeidung in der Insolvenz“ 
–Aktuelle Rechtsprechung und Praxishinweise aus Sicht des Insolvenzgerichtes-

Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, wenden Sie sich bitte an Herrn Rechtsanwalt Dirk Hammes (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).