Die insolvente Oskar Schwendke Maschinenbau GmbH aus Dinslaken hat den Geschäftsbetrieb eingestellt. Es wurde kein Käufer für den Betrieb gefunden.

Der zum Insolvenzverwalter der Oskar Schwendke Maschinenbau GmbH aus Dinslaken bestellte Duisburger Rechtsanwalt Mark Steh aus der Kanzlei hammes. Insolvenzverwalter GbR hat trotz umfangreicher Bemühungen keinen Erwerber für das insolvente Unternehmen gefunden. Daher wurde der Geschäftsbetrieb im Dezember zur Verlustminimierung nach Durchführung einer Ausproduktion eingestellt.

Zwar habe es aussichtsreiche Investorengespräche gegeben, aber aufgrund differierender Vorstellungen bei der Anmietung der nicht im Eigentum des Unternehmens stehenden Betriebsimmobilie habe keine Lösung erzielt werden können. Dabei hatten ursprünglich Aussichten bestanden, den Geschäftsbetrieb im Wege einer übertragenden Sanierung langfristig fortzuführen. Auch hatte der geschäftsführende Alleingesellschafter Interesse an einer Übernahme der zur Fortführung des Unternehmens erforderlichen Anlagegüter und einer Weiterbeschäftigung der Arbeitnehmer signalisiert und mit einem Unternehmensberater daran gearbeitet, die kaufmännischen Defizite zu analysieren und zu überwinden, konnte dies krankheitsbedingt jedoch nicht weiterverfolgen.

Die Oskar Schwendke Maschinenbau GmbH war auf die Optimierung, Fertigung und Reparatur von Maschinenkomponenten spezialisiert und stellte unterschiedliche Produkte aus dem Bereich Laufwerke und Laufwerksersatzteile für Bau- und Sondermaschinen (zum Beispiel Bergbau, Straßenbau) her.

Mitursächlich für die Insolvenz seien sowohl wirtschaftliche Schwierigkeiten der vergangenen Jahre als auch strukturelle Probleme des Unternehmens. Diese habe der geschäftsführende Gesellschafter nicht beseitigen können. „So wurde unter anderem versäumt, durch die Einrichtung von Zeitkonten für die Arbeitnehmer die Inanspruchnahme der Arbeitsleistung dem Umfang der vorhandenen Aufträge anzupassen. Hierdurch mussten die Arbeitnehmer für eine volle Stundenzahl bezahlt werden, selbst wenn für eine Vollauslastung nicht ausreichende Aufträge vorhanden waren. Bei einer guten Auslastung sind hingegen Überstunden, die zusätzlich vergütet werden mussten, angefallen“, erklärt Mark Steh.

Rechtsanwalt Mark Steh hat ein Unternehmen für Maler- und Lackiererarbeiten aus Kleve durch eine übertragende Sanierung erhalten.

Durch eine übertragende Sanierung ist es dem Duisburger Rechtsanwalt Mark Steh aus der Kanzlei hammes. Insolvenzverwalter GbR gelungen, ein Unternehmen für Maler- und Lackiererarbeiten aus Kleve zu erhalten. Erwerberin ist eine Generalunternehmerin im Wohnungsbau mit Sitz in Kleve.

 „Für überwiegend im Raum Kleve ansässige private und gewerbliche Auftraggeber führte der Schuldner Maler- und Tapezierarbeiten, aber auch Innenausbauarbeiten von der Holzbearbeitung bis hin zur Verfliesung kleinerer Räume durch. Ferner übernahm er für seine Kunden den Einbau von Türen und Fenstern, Fassadenanstriche sowie Verkleidungen jeglicher Art und installierte Wärmedämmverbundsysteme“, sagt Mark Steh, der für die sieben Arbeitnehmer, drei Vollzeitkräfte und vier geringfügig Beschäftigte, die Zahlung der Arbeitsentgelte durch eine Insolvenzgeldvorfinanzierung abgesichert hat.

Die Erwerberin hat die drei gewerblichen Vollzeitkräfte des Schuldners nach der Insolvenzeröffnung in abhängige Beschäftigungsverhältnisse übernommen. Ebenso hat der Schuldner angekündigt, eine abhängige Beschäftigung bei der Erwerberin in Kleve aufzunehmen. Für den ehemaligen Unternehmer ergibt sich die Möglichkeit für eine sogenannte Restschuldbefreiung von Schulden befreien zu lassen, die nicht bezahlt werden können. 

Die Insolvenz ist unter anderem die Folge von stark gestiegenen Personalkosten und zurückgehenden Umsätze, weil es dem Schuldner nicht gelungen sei, hinreichende Aufträge für eine durchgehende Auslastung zu erhalten. Während der Schuldner in den Geschäftsjahren 2015 und 2016 noch hinreichende Überschüsse erzielte, aus denen er die Kosten seiner Lebensführung für sich und seine Familie bestreiten konnte, war dies seit 2017 unter Berücksichtigung der Lebenshaltungskosten für die insgesamt sechsköpfige Familie nicht mehr gewährleistet.

Ein eingeschränkter Überblick über die eigene Buchhaltung und sehr hohe private Entnahmen haben zur Insolvenz eines Facharztes für Innere Medizin und Kardiologie geführt. Rechtsanwalt Mark Steh hat die Fortführung der Praxis gesichert.

Der Duisburger Rechtsanwalt Mark Steh aus der Kanzlei hammes. Insolvenzverwalter GbR hat durch Sanierungsmaßnahmen den Praxisbetrieb eines Facharztes für Innere Medizin und Kardiologie erhalten und die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass der Mediziner die Restschuldbefreiung erhalten kann. Sie ermöglicht verschuldeten natürlichen Personen auf Antrag, nach einer Wohlverhaltensphase schuldenfrei zu werden, also die Möglichkeit, Schuldner nach einigen Jahren von Schulden befreien zu lassen, die von diesen nicht bezahlt werden können. 

„Der Facharzt führt eine erfolgreiche Praxis für Innere Medizin und Kardiologie, war aber durch hohe private Ausgaben und nicht zielführende Beratung in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Ebenso hat er nur einen sehr eingeschränkten Überblick über seine wirtschaftlichen Verhältnisse und sich sehr stark auf seine Berater verlassen“, erläutert Mark Steh.

Nach Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung hatte der Rechtsanwalt mit dem Schuldner und einer leitenden Mitarbeiterin der Praxis die Modalitäten der Betriebsfortführung ausführlich besprochen. Der Praxisbetrieb läuft komplikationslos weiter und soll auch langfristig fortgeführt werden. Gegenüber Lieferanten und Dienstleistern hat Mark Steh persönliche Deckungszusagen abgegeben, um eine Belieferung der Praxis sicherzustellen. Ebenso hat er die Zahlung der Arbeitsentgelte für die 13 Mitarbeiter über das Insolvenzgeld sichergestellt. 

Mark Steh sagt: „Eine Fortführung des Praxisbetriebes ist möglich und wird selbst unter Berücksichtigung von auskömmlichen Unterhaltszahlungen an den Insolvenzschuldner und seine Familie zu einem erheblichen Überschuss für die Insolvenzmasse führen. Daher sind wir guter Dinge, für die Gläubiger, die Mitarbeiter und die Patienten zu einer langfristig tragfähigen Lösung zu gelangen.

Ein Duisburger Transportunternehmer wird durch die Sanierungsmaßnahmen von Rechtsanwalt Mark Steh (hammes. Insolvenzverwalter GbR) auch nach der Insolvenz weiter seiner selbstständigen Tätigkeit nachgehen. Daraus ergibt sich für die Gläubiger eine sehr gute Quote.

Der Duisburger Rechtsanwalt Mark Steh aus der Kanzlei hammes. Insolvenzverwalter GbR hat durch sofort eingeleitet Sanierungs- und Sicherungsmaßnahmen die Fortführung eines Transportunternehmens in Duisburg erreicht. Der Schuldner liefert als Subunternehmer für einen weltweit agierenden Paketdienst Brief- und Paketsendungen aus und beschäftigt acht Mitarbeiter, deren Arbeitsentgelte durch das Insolvenzgeld für die Monate Oktober 2018 bis Dezember 2018 abgesichert waren.

„Dass die Insolvenz trotz einer soliden Umsatzentwicklung eingetreten ist, resultiert vorrangig aus der Haftung für Verbindlichkeiten in sechsstelliger Höhe für die Vorgängergesellschafter der Einzelunternehmung des Schuldners.“, erklärt Mark Steh, der sich gleich nach Bestellung einen Überblick über die wirtschaftliche Situation verschafft hatte. Das Unternehmen hat seit 2017 ausreichende Überschüsse zur Deckung des Lebensbedarfs des Schuldners und seiner Familie erzielt.

Der Rechtsanwalt ist sich sicher, für alle Verfahrensbeteiligte eine tragfähige Lösung im eröffneten Insolvenzverfahren zu finden: „Eine Fortführung des schuldnerischen Transportunternehmens ist möglich und wird selbst unter Berücksichtigung von auskömmlichen Unterhaltszahlungen an den Insolvenzschuldner und seinen Sohn zu einem relevanten Überschuss für die Insolvenzmasse führen.“ 

Der Schuldner beabsichtigt, seiner selbstständigen Tätigkeit als Transportunternehmer weiter nachzugehen. Mark Steh geht davon aus, dass bei dauerhafter Betriebsfortführung eine Quote auf Insolvenzforderungen von deutlich über 35 Prozent erreicht werden kann. „Unter Berücksichtigung von Unterhaltsleistungen an den Schuldner zur Deckung des Lebensbedarfs verbleibt der Masse bei einem weiteren Geschäftsverlauf auf dem Niveau der aktuellen Zahlen ein ausreichender monatlicher Überschuss für die Gläubiger.“

Die insolvente D.E.S.A. GmbH aus Duisburg hat Ende September 2018 den Geschäftsbetrieb eingestellt. Bis zuletzt hatte der Duisburger Rechtsanwalt Mark Steh sich für die Möglichkeit einer übertragenden Sanierung eingesetzt. 

Trotz vielfältiger Bemühungen ist es nicht gelungen, die insolvente D.E.S.A. GmbH aus Duisburg zu erhalten. „Das Unternehmen, das vor allem in den Bereichen Schweinefleischzerlegung, Kommissionierung, Verwiegung und Verladung für eine große Auftraggeberin tätig war, war seit 2015 nicht mehr profitabel und hatte 2016 und 2017 erhebliche Verluste erwirtschaftet. Mitursächlich für die Insolvenz sind ein erheblicher Preisdruck in der Branche, der zu nicht auskömmlichen Konditionen geführt hat, sowie die Forderungsausfälle, die mit der Insolvenz eines Geschäftspartners einhergegangen sind“, erklärt der Duisburger Rechtsanwalt Mark Steh aus der Kanzlei hammes. Insolvenzverwalter GbR.

Er war vom Amtsgericht Duisburg zum Insolvenzverwalter der D.E.S.A. GmbH bestellt worden und hatte unmittelbar nach der Bestellung alle Möglichkeiten der Sanierung und Erhaltung geprüft und unverzüglich die Arbeitsentgelte der Mitarbeiter über eine Insolvenzgeldvorfinanzierung abgesichert. Dadurch konnte Mark Steh sich des weiteren Engagement der Mitarbeiter versichern.

Obwohl Mark Steh gemeinsam mit der Geschäftsführung und den mehr als 70 Mitarbeiter für eine Fortführung gekämpft hatte, musste der Geschäftsbetrieb Ende September 2018 eingestellt werden. Aufgrund der bestehenden Sozialversicherungsrückstände und offensichtlicher Unstimmigkeiten mit dem Geschäftsführer der Schuldnerin hatte die einzige Auftraggeberin der Schuldnerin deutlich gemacht, dass eine langfristige Beauftragung nicht erfolgen wird. Da die Akquisition neuer Auftraggeber vor dem Hintergrund der Insolvenz ebenfalls nicht erfolgversprechend war, hatte der Rechtsanwalt mit dieser Auftraggeberin unverzüglich die Möglichkeit einer übertragenden Sanierung erörtert.

„Die Verhandlungen waren aber leider nicht erfolgreich, sodass eine Sanierung auf dem Wege des Verkaufs der Gesellschaft nicht möglich war. Drittmittel, aus denen im Rahmen eines Insolvenzplanes die Gläubiger befriedigt werden könnten, standen ebenfalls nicht zur Verfügung. Ein profitabler Geschäftsbetrieb war nicht möglich, sondern hätte zu monatlich hohen fünfstelligen Verlusten geführt“, sagt Mark Steh. Er betont aber auch, dass die Gläubiger der D.E.S.A. GmbH mit einer Quote von rund 30 Prozent bei ihren Forderungen rechnen könnten.